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Konzept

Kindertagesstätten  ABC

 

Wir begrüßen Sie und Ihr Kind in unserer Kindertagesstätte.

Unsere Kindertagesstätte ist eine Einrichtung der ev.-luth. Paul-Gerhardt Gemeinde Lüneburg, Träger ist der Kirchenvorstand.

Sie nimmt ihre Arbeit im Rahmen des Diakonischen Auftrages der Kirche auf Gemeindeebene wahr.

Unsere Tagesstätte sorgt jetzt für die Tagesbetreuung Ihres Kindes.

 

Ihr Kind kannte bisher sein Elternhaus, seine Geschwister, Freunde und Verwandte, vielleicht auch schon Kindergarten und Schule. Nun müssen Sie und Ihr Kind sich mit der Lebenswelt "Kindertagesstätte" vertraut machen. Das werden einerseits spannende Entdeckungen und Erfahrungen sein - bei dem vielen Neuen, was auf Kind und Eltern wartet, können aber auch Fragen oder Unsicherheiten auftauchen.

 

Um Ihnen und Ihrem Kind den Eintritt in seine neue Lebenswelt, in der es künftig einen großen Teil seiner Zeit verbringen wird, zu erleichtern, haben wir diese Broschüre zusammengestellt. Sie enthält Antworten auf wichtige Fragen, die Sie im Zusammenhang mit der neuen Umgebung Ihres Kindes bewegen werden. Für alle weiteren Fragen stehen Ihnen die Erzieherinnen und die Leiterin gern zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.

Wenn wir in diesem Heft von "Eltern" sprechen, meinen wir (natürlich) auch die allein erziehenden Mütter und Väter.

 

A

Anfang

 

Die ersten Tage in der Kindertagesstätte:

                                                     Sanft eingewöhnen, vertraut werden.

 

Damit der Wechsel von der vertrauten Familie in die noch fremde Tagesstätten-Umgebung für Ihr Kind möglichst harmonisch verläuft, ist es wichtig, dass Sie als Eltern diese Eingewöhnungsphase begleiten.

Gehen Sie in den ersten Tagen gemeinsam mit Ihrem Kind auf Forschungsreise in unserer Kindertagesstätte (Kita)!

Manche Kinder reagieren trotz der Anwesenheit von Vater und Mutter zunächst mit Angstgefühlen auf die neue Umgebung. Diese Unsicherheit bewältigt das Kind aber schneller, wenn zu Beginn eine vertraute Person mit in der Kita bleibt.

Lassen Sie Ihr Kind dann für eine mit den Stammbetreuerinnen vereinbarte Zeit allein in der Kita und verlängern Sie diese Zeit Tag für Tag, bis Ihr Kind in der Lage ist, die volle Zeit allein bei uns zu verbringen.

 

Die Eingewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Über den genauen Ablauf der Eingewöhnungszeit sprechen Sie bitte mit den Stammbetreuerinnen oder der Leiterin.

 

B

Bildung

 

Seit Januar 2005 ist der "Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder" in Kraft getreten.

Im Orientierungsplan wird der Bildungsauftrag des Elementarbereichs der Öffentlichkeit deutlich gemacht.

 

Der Orientierungsplan verfolgt Bildungsziele in Lernbereichen und Erfahrungsfeldern:

 

1)       Emotionale Entwicklung und soziales Lernen

2)       Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen

3)       Körper - Bewegung - Gesundheit

4)       Sprache und Sprechen

5)       Lebenspraktische Kompetenzen

6)       Mathematisches Grundverständnis

7)       Ästhetische Bildung

8)       Natur und Lebenswelt

9)       Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz

 

Die Lernbereiche und Erfahrungsfelder umfassen die Vielfalt und die unterschiedlichen Dimensionen des kindlichen Lernens, es soll Kindern eine selbsttätige, handelnde Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt ermöglichen. Die Bildungsziele des Orientierungsplans werden in der KiTa umgesetzt.

 

Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung kann im Büro ausgeliehen werden.

 

 

Bewegung

 

Bewegung ist mehr als umgangssprachlich darunter verstanden wird, sie verbindet Körper und Geist.

Bewegung umfasst körperliche Aktivitäten und geistige Fähigkeiten, d.h.: arbeitet der Körper, ist auch der Kopf in Aktion.

 

Uns ist es wichtig, dass wir Ihrem Kind durch unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten und Angeboten optimale Voraussetzungen für kindliche Lernprozesse bieten.

Damit meinen wir, z.B.

  • ohne Rückwärtsgehen, kein Rückwärtszählen oder
  • schnelles Wahrnehmen, Verarbeiten und Reagieren.

 

Wir bieten den Kindern freie Bewegung und gezielte Übungen.

Dafür sind die Erzieherinnen besonders geschult.

Zusätzlich haben wir Expertinnen für den Bereich Bewegung. Frau Kaal hat eine psychomotorische Zusatzausbildung, um die Kinder speziell zu fördern und um den Kolleginnen beratend zur Seite zu stehen.

 

 

Basteln

 

Neben vielen anderen wichtigen Tätigkeiten gehört auch Basteln mit zum Kita-Alltag und wird bei unterschiedlichen Aktionen gefördert.

Der Umgang mit Schere, Messer, Klebstoff etc. wird dabei erlernt.
Bastelangebote finden in unserem Atelier statt!

 

C

Christliche Erziehung
 

Wir sind eine evangelische Kindertagesstätte und möchten das religiöse Bedürfnis der Kinder stillen. Dies geschieht durch das Erzählen und Gestalten biblischer Geschichten, das Singen und Feiern christlicher Feste. Wir reden mit Kindern und Erwachsenen über Gott und unseren Glauben. Wir beten als Danksagung für Nahrung, für die Menschen an der Seite der Kinder, für ihr eigenes Leben und als Trost und Hoffnung in der Not. Es ist uns wichtig christliche Werte und Inhalte zu vermitteln.


Wir sind eingebunden in eine Gemeinschaft, deren Handeln sich am christlichen Menschenbild orientiert. Wir sehen jeden Menschen als ein einmaliges Geschöpf Gottes, angenommen und geliebt.

Wir sehen uns nicht als Insel, sondern haben vielfältige Beziehungen zur Kirchengemeinde.

 

Wir gehören zur Gemeinde!




                       Ev.-luth.                                                                  Ev.-luth.

            Paul-Gerhardt Gemeinde                                          Kindertagesstätte

 

 

Teilnahme am Gemeindeleben

Gemeindefeste

Familiengottesdienste

Kindergottesdienste


 

"Brausender Wind - lebendiges Wasser"

 

Im letzten Jahr vor der Einschulung bieten wir für alle 5 und 6 jährigen Kinder (unsere "Schulstarter") religiös-musikalische Früherziehung an.

 

Kinder und Jugendliche verlieren zunehmend die Fähigkeit zu singen- und das in immer jüngerem Alter. Religiöse Traditionen gehen zunehmend verloren. Die Grundidee ist, dass der Verlust der Singstimme und der Verlust der religiösen Verwurzelung als eine Ursache die Abstumpfung der Sinne habe. So müssten beide Defizite mit dem selben "Heilmittel" gebessert werden können. So entstand das Konzept "Brausender Wind - lebendiges Wasser".

 

 

Zwei Grundgedanken tragen die religiös-musikalische Früherziehung:

1.)      Ehrfurcht vor dem Schöpfer aller Dinge kann nur da wachsen, wo seine Schöpfung staunend wahrgenommen wird.

2.)      In den Psalmen finden wir immer wieder die Aufforderung, Gott singend und                     musizierend zu loben.

 

Der Aufbau

Im Mittelpunkt stehen zwei "Einrichtungsgegenstände" unserer Kirche, an denen sozusagen handgreiflich die Grundlagen unseres Glaubens erlebbar gemacht werden: Die ORGEL und der TAUFSTEIN.

- die Orgel als Symbol für die ihren Schöpfer preisende Schöpfung

- der Taufstein als Zeichen des persönlichen Verhältnisses des Menschen zu seinem Schöpfer.

 

Der Inhalt

Im ersten Halbjahr führt der Weg vom unmittelbaren Lebensumfeld des Kindes zu der umgebenden belebten und unbelebten Natur- dicht am Schöpfungsbericht entlang. Licht und Dunkel, Sonne, Mond und Sterne, Erde, Bäume, Blumen erzählen ihre Geschichten. Wind, Stürme oder laue Lüfte wehen über sie hin. WIND ist das Element, das Instrumente und vor allem die Stimme zum Klingen bringt. Mehr noch, Atem belebt uns und alle Lebewesen. Blasinstrumente wie Flöte oder Trompete können nur durch Atem zum Leben erweckt werden. Schließlich die "Königin der Instrumente", die Orgel. Wind verleiht ihr viele verschiedene Stimmen.

 

Thema des zweiten Halbjahres ist das Element WASSER. Wasser begegnet uns in vielerlei Gestalt: Nebel, Tau, Regen, Quellen, Bäche, Flüsse und schließlich das Meer. Wasser gehört zu uns, zu unserem Leben, wie die Luft zum Atmen. Wasser kann zu Musik werden: Regen, Bäche, Flüsse und das Meer haben ihre eigene Melodie. Wasser verbindet uns in der Taufe mit Gott- so wird das Element, das unser physisches Leben ermöglicht, zur Quelle unseres christlichen Lebens.

 

Der Jahresablauf

Die Früherziehung umfasst zwei Halbjahre mit wöchentlichen Stunden zu je 75 Minuten. Pro Halbjahr sind 15 Stunden konzipiert. Jedes Halbjahr schließt mit einem Familiengottesdienst.

 

Das Ziel

In Psalm 115 werden die Heiden charakterisiert als die "Nicht-Hörenden", "Nicht-Fühlenden" und "Nicht-Sehenden". In diesem Sinne muss es uns eine Verpflichtung sein, "Nicht-Heiden" zu erziehen. Dass dies nicht nur durch intellektuelle Belehrung geschehen kann, wissen wir nach Jahrzehnten vernunftorientierter Erziehung mittlerweile hinlänglich.

Hören, Fühlen, Singen, Bewegen, Malen- diese Erlebnisse sollen ihren Platz neben dem selbstverständlich unverzichtbaren verbal orientierten Unterricht haben.

 

Konzipiert wurde die religiös-musikalische Früherziehung durch Frau Marlene Beuerle (www.grunderfahrungen.de).

 

D

Demokratie

 

Wir sehen jedes Kind als eigene Persönlichkeit und wollen ihm helfen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden.

Die Kinder lernen in der Kita demokratische Verhaltensweisen und eignen sie sich
dadurch an:
Sie beginnen langsam, ihre eigene Meinung zu vertreten, aber lernen auch, sich zum Wohle der Gruppe zurückzunehmen, andere wahrzunehmen undzu beachten und  sich mitzuteilen.

 

Dienstbesprechung

Wichtig ist, dass alle Hand in Hand arbeiten, damit eine kontinuierliche und auf die Kinder abgestimmte Betreuung gewährleistet ist.

 

Täglich um 8 Uhr und um 13 Uhr treffen sich alle Mitarbeiterinnen für die situationsbezogene, tägliche Absprache (ca. 5 Minuten).

 

Alle 14 Tage findet nach den Öffnungszeiten eine Dienstbesprechung statt.

 

E

Elternarbeit

Sie wollen das Beste für Ihr Kind . . . wir auch!
Tun wir`s gemeinsam!

 

Elternhaus und Familie legen als primäre und wichtigste Sozialisationsinstanz entscheidende Grundlagen für die Entwicklung des Kindes.

Die KiTa als erste Einrichtung öffentlicher Erziehung und Bildung knüpft an die Erfahrungen des Kindes in seiner Familie an und erweitert diesen Erfahrungshorizont. Anregungen von Ihnen als "Experten" Ihres Kindes werden von uns Fachkräften ernst genommen.

 

Der Kontakt zu Ihnen hilft uns, ihre Kinder besser kennen zu lernen und zu verstehen.

Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung!

 

Die Möglichkeiten der Eltern-m i t-arbeit:

 

  • Elterngespräche / Entwicklungsgespräche

Zweimal im Jahr treffen sich die Stammbetreuerinnen mit Ihnen zu einem umfassenden Austausch über Ihr Kind.

 

  • Elternrundbrief

Monatlich erscheint unser Elternrundbrief. Er informiert Sie über Aktuelles aus der Kita. Sie erfahren wichtige Termine, Schließungszeiten und Infos.

 

Wichtige kurzfristige Informationen hängen wir direkt an die Eingangstüren.

 

Neben unserem Elternrundbrief haben wir eine Informationswand im Windfang. Hier können auch Eltern, nach Absprache mit der Leitung, Informationszettel anbringen.

 

Informationen der Stammbetreuerinnen finden Sie in den jeweiligen Garderoben.

 

  • Themenbezogene Elternabende
    In unregelmäßigen Abständen bieten wir Elternabende zu unterschiedlichen Themen an.

Zu speziellen Themen laden wir auch ReferentInnen ein!

 

  • GruppensprecherInnen und Kita-Beirat-Mitarbeit
    Die Eltern einer Gruppe wählen jährlich eine Sprecher/in und eine stellvertretende/n Sprecher/in. Die Elternsprecher aller Gruppen der Kindertagesstätte bilden den Elternrat. Vertreter des Elternrates sind wiederum im Kita-Beirat vertreten. Erzieherinnen und Mitglieder des Kirchenvorstandes gehören ebenfalls zum Beirat.

Im Kita-Beirat werden alle Angelegenheiten beraten, die die Kita betreffen.

Nähere Informationen finden Sie in den "Richtlinien für Elternrat und Kita-Beirat", die im Windfang aushängen.

 

  • Kita-Geschehen miterleben

Wir möchten Sie einladen, einmal hinter die Kulissen zu schauen!

Erleben Sie den Kindergartenalltag mit uns!
Termine vereinbaren Sie bitte mit den Stammbetreuerinnen oder der Leiterin.

 

  • Angebote von Eltern für Kinder

Können Sie etwas Besonderes, etwas Tolles oder Spannendes und haben Sie Lust, es den Kindern in der Kindertagesstätte zu zeigen? Haben Sie einen Beruf, von dem Sie berichten wollen? Besitzen Sie Fähigkeiten, die Sie in unseren Kita-Alltag mit einbeziehen können?

Wir freuen uns!

 

  • Familien-Wochenendangebote

1-2 x pro Monat laden wir Sie und Ihre Kinder ein, mit uns etwas am Wochenende zu unternehmen. Ein Ausflug in den Wald, eine Fahrt nach Hamburg, Schlittschuhlaufen.......

….lassen Sie sich überraschen!

 

  • Mithilfe bei der Planung und Durchführung von Festen und Familiengottesdiensten

Wir brauchen oft Hilfe bei Spielen für die Kinder, beim Kuchenverkauf, beim Würstchengrillen, beim Auf- und Abbau von Tischen und Stühlen etc.

Es wäre sehr schön, wenn Sie uns mit Ihren Kräften unterstützen könnten.

 

 

Elternkasse

 

Pro Kind, pro Jahr sammeln wir 20 Euro ein.

Mit dem Geld wird folgendes finanziert:

- Osterfrühstück, Weihnachtsfeiern, Backzutaten

- Ausflüge z.B. nach Hamburg, ins Eisstadion, zum Weihnachtsmarkt

- Bus- und Bahnfahrkarten

- Besondere Materialien für die Kinder

- Geburtstagskuchen für alle Kinder

 

Haben Sie noch Fragen dazu? Wenden Sie sich bitte an den Elternrat, er verwaltet die Kasse für die Eltern.

 

 

 

 

F

Forscher

 

Wann hatten Sie Ihren ersten Einblick in naturwissenschaftliche Zusammenhänge? Nicht, wann Sie zum ersten Mal Naturphänomene erstaunt wahrgenommen haben und sich die Frage gestellt haben, "Warum ist die Sonne heiß?", "Was ist zwischen den Sternen?", "Warum ist das Eis leichter als Wasser?" Wann haben Sie zum ersten Mal Antworten auf solche oder ähnliche Fragen bekommen?

Wie alt waren Sie, als Sie Ihr erstes chemisches Experiment durchgeführt haben und Ihnen der chemische Ablauf verständlich erklärt wurde?

 

Vielleicht hatten Sie ja auch Glück und waren nicht auf die

5. Klasse oder das Schulsystem angewiesen, als es um Ihre ersten naturwissenschaftlichen Gehversuche ging. Vielleicht gab es in Ihrem kindlichen Umfeld jemanden, der Ihnen Antworten auf Ihre damaligen naturwissenschaftlichen Fragen gab. Vielleicht haben Ihre Eltern mit Ihnen gemeinsam die ersten        naturwissenschaftlichen Experimente am Küchentisch durchgeführt, haben Ihren Blick liebevoll auf die Schönheit der Naturphänomene gelenkt, die schon in einem einfachen Trinkglas reproduzierbar sind. Vielleicht konnten sie Ihnen sogar Antworten auf all die Fragen geben, die damals aus Ihnen heraussprudelten. Das wollen wir jetzt auch in der Kita tun.

Wohl zu keiner späteren Zeit ist das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen so groß wie in der frühen Kindheit. Kinder fragen uns "Löcher in den Bauch", registrieren alles ganz genau, und vor allem - sie haben eine besonders gute, detailgenaue Erinnerungsfähigkeit. Daher ist gerade dieses Alter so geeignet, die Kinder schon frühzeitig an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen.

Fr. Prof. Dr. Lück (lehrt Chemiedidaktik an der Uni Bielefeld und verfügt über langjährige Erfahrung bei der Vermittlung insbesondere chemischer Zusammenhänge an Kinder im Kindergartenalter) hat eine Reihe von 12 naturwissenschaftlichen Experimenten zusammengestellt. Alle Experimente sind so ausgewählt, dass sie für Kinder einfach nachvollziehbar

sind und auch von chemischen Laien gut erklärt werden können.

Die Versuche bauen aufeinander auf: Schritt für Schritt begreifen die Kinder, wie bestimmte Phänomene "funktionieren". Sie lernen dadurch auch: Naturwissenschaft ist keine Zauberei. Hemmschwellen, die später in der Schule die naturwissenschaftlichen Fächer so frustrierend machen, können so gar nicht erst entstehen: Kinder bekommen spielerisch die Grundlage, die sie brauchen, um unbefangen an naturwissenschaftliche Zusammenhänge heranzutrauen und sie zu verstehen - denn das wird in Zukunft immer wichtiger.

 

Alle Kinder, die im darauf folgenden Jahr zur Schule kommen, unsere Halbstarken, führen die Experimente durch. Es gibt mehrere Forschergruppen. Die Gruppen treffen sich 1-2x wöchentlich. Sie erforschen die Geheimnisse der Luft und des Wassers (z.B. Kann man Luft umfüllen? Dehnt Luft sich aus? Welche Flüssigkeiten vermischen sich mit Wasser - welche nicht?). Wir wünschen den kleinen Forschern eine spannende Reise durch die Geheimnisse der Naturwissenschaften

 

 

Frühstück

 

Kinder haben einen erlebnisreichen, oft anstrengenden Tag vor sich. Deshalb ist es schön, wenn sie eine Stärkung von Zuhause mitbekommen, z.B. Obst, Brot und Milchprodukte.

 

Getränke werden von der Kindertagesstätte angeboten.

Bei uns findet das so genannte "Gleitende Frühstück / Kaffeetrinken" statt, d.h. Ihr Kind kann vormittags von 8-9 Uhr und nachmittags von 15-15.45 Uhr selbst bestimmen, wann es essen möchte. In unserem "Bistro" steht in der genannten Zeit alles bereit. Ihr Kind deckt selbst auf und ab.

Anstatt eines Nachtisches zum Mittagessen, bieten wir den Kindern jeden Tag zum Kaffeetrinken einen Imbiss an. Am Dienstagnachmittag ist bei uns Müsli-Tag. Hier können die Kinder beobachten, wie aus Körnern mit der Müslimaschine Flocken werden und gemeinsam mit Obst eine schmackhafte Mahlzeit entsteht und es sich schmecken lassen.

Geben Sie Ihrem Kind bitte keine Süßigkeiten mit. Vielen Dank! Viele Kinder im Vorschulalter leiden schon unter Übergewicht, Verdauungsstörungen oder Karies. Wir möchten mit dem Verzicht auf Süßigkeiten in der Kindertagesstätte diesem Übel entgegenwirken. Außerdem ist es für andere Kinder schwer, ihr Brot, Obst oder ähnliches zu essen, wenn der Tischnachbar Kekse oder Schokolade auf dem Teller liegen hat.

Zum Mittagessen nutzen wir auch das Bistro. Hier sitzt man in kleinen Gruppen zusammen, mit genügend Zeit zum Essen und Genießen.

Um 12 Uhr essen alle Kindergartenkinder, um 13.30 Uhr alle Hortkinder. Sollten Kinder spät aus der Schule kommen, findet extra für sie nach 14 Uhr eine zusätzliche Essensrunde statt.

Die 12 Uhr Essensrunde wird von den Kirchenglocken eingeläutet.

Die Ernährung der Kinder ist uns sehr wichtig, deshalb wird in unserer Küche täglich frisch ein vollwertiges Essen zubereitet.

Wir halten uns dabei an folgende Grundsätze:

Maximal gibt es 2 x pro Woche Fleisch oder Fisch (kein Schweine- oder Rindfleisch)

Täglich frisches Obst und Gemüse

Viele Lebensmittel aus biologisch-dynamischen Anbau

Kein Industriezucker

 

 

Fortbildung - Studientage

 

Wir bieten mehr als reine Aufbewahrung für Kinder - - - und wollen dies auch künftig tun!

 

Um uns für die Betreuung Ihrer Kinder weiter zu qualifizieren, um unser Wissen zu erweitern und die Praxis zu reflektieren, gibt es für uns verschiedene Arten von Fortbildung:

 

 

a)

4 x jährlich findet für alle pädagogischen Mitarbeiterinnen eine Fortbildung statt.

Diese internen Fortbildungen heißen Studientage.

An Studientagen bleibt die Kita geschlossen.

 

b)

Fortbildungen des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V. und der Bezirksregierung Lüneburg:

Hieran nehmen einzelne Mitarbeiterinnen teil.

 

 

Ferien

 

Alle brauchen Erholung - - - wir auch!

 

Die Kita bleibt in den Sommerferien drei Wochen und zwei Tage geschlossen.

Drei Wochen machen wir Urlaub und zwei Tage nutzen wir, um die Räume der Kita und den Spielplatz herzurichten sowie das Spielzeug zu desinfizieren.

Ebenfalls schließen wir vom 23.Dezember bis einschließlich 6. Januar  jeden Jahres.

 

G

Geburtstag

 

Ein wichtiger Tag für alle Kinder!

Möchte Ihr Kind mit anderen Kindern feiern? Dies geschieht bei uns in der KiTa. Für das Geburtstagskind wird von anderen Kindern ein Geburtstagskuchen gebacken, den das Geburtstagskind dann auf der Feier mit seinen Gästen teilt.

Die Hortkinder veranstalten 1x pro Monat eine Party für die Geburtstagskinder des Monats.

Wenn Ihr Kind den Wunsch äußert etwas auszugeben, dann freuen wir uns über eine Unterstützung unseres jeweiligen Jahres-Geburtstags-Projektes, z.B. sammeln wir für neue Fahrzeuge, brauchen Filzstifte oder veranstalten eine Geburtstagspflanzaktion.

Bitte sprechen Sie die Erzieherinnen an.

 

H

Hausschuhe

 

Bitte geben Sie Ihrem Kind mit Namen versehene Hausschuhe mit, die es selbst an- und ausziehen kann.

 

I

im Übrigen

 

Isolierband, Nägel, Nähgarn, Stoffreste, Papier, Kartons, Knöpfe und alles andere, was Sie in Ihrem Haushalt nicht mehr gebrauchen können, sammeln wir. Aus solch "wertlosem" Material erstellen die Kinder oft tolle Dinge.

 

J

Jo-Jo und anderes  Spielzeug

 

Die Kinder dürfen täglich Spielzeug mitbringen. Kinder sind stolz auf ihr Spielzeug und mögen es gerne anderen zeigen.

Oft erleichtert es auch den Trennungsschmerz von Zuhause. Jedes Kind hat ein Eigentumsfach/Geheimfach, in dem es persönliche Spielsachen lagern kann.

Bitte geben Sie Ihrem Kind nur so viel Spielzeug mit, wie auch in das Geheimfach passt. Wir wünschen uns, dass das Spielzeug beim Bringen in die Geheimfächer gelegt wird. Die Kinder können dann den ganzen Tag das Spielzeug nutzen und beim Abholen kommt es wieder aus dem Geheimfach mit nach Hause.

Für Dinge des täglichen Bedarfs übernehmen wir keine Haftung. Bedenken Sie dies, wenn Sie Ihrem Kind wertvolles Spielzeug, Kleidungsstücke oder Schmuck mitgeben.

 

K

Kleidung

 

Damit Ihr Kind nach Herzenslust spielen kann, sollte es bequeme Kleidung tragen, die schmutzig werden darf.

Da wir täglich nach draußen gehen, sollte Ihr Kind dem Wetter entsprechend angezogen sein. Sehr geeignete Kleidung für das recht wechselhafte Wetter sind Regenhose und -jacke. Um Verwechslungen auszuschließen, ist es praktisch, wenn Sie Dinge des persönlichen Bedarfs namentlich kennzeichnen.

 

 

 

Kämpfen

 

Wir verstehen unter "Kämpfen" ein kontrolliertes Austragen von Aggressionen.

Um dies zu ermöglichen, haben wir Regeln und bestimmte Zonen, in denen das Kämpfen erlaubt ist.

Bei Regelverstößen folgen Konsequenzen.

Z.B. gibt es einen Tag lang das Verbot zu kämpfen.

 

 

Krankheiten

 

Bei Erkrankung des Kindes bitten wir um eine kurze Nachricht.

Sollte es sich um eine ansteckende Krankheit handeln, ist der Besuch der Kita untersagt. Bevor das Kind die Kita wieder besucht, ist in einigen Fällen ein ärztliches Attest vorzulegen. Bitte fragen Sie die Leiterin.

 

Leider beobachten wir immer häufiger, dass Kinder, die noch nicht recht genesen sind, die Kindertagesstätte wieder besuchen.

Wir möchten Sie bitten, doch an die Belastung für Ihr Kind zu denken und an die "hohe Ansteckungsgefahr" für andere Kinder und Erzieherinnen.

Behalten Sie Ihr Kind bitte zu Hause, bis es wieder so fit ist, dass es am Geschehen in der Kita teilnehmen kann.

 

Zum Schutz schwangerer Mitarbeiterinnen und Mütter bitten wir Sie, uns auch bei Erkrankungen anderer Familienmitglieder an Röteln, CMV (Cytomegalie-Virus), Windpocken und Ringelröteln zu benachrichtigen.

 

 

Kosten

 

Die Lebenslust Ihrer Kinder ist nicht mit Geld zu bezahlen ---

ein Platz in unserer Mitte schon!

 

Genaue Zahlen entnehmen Sie bitte unserer Benutzungs- und Beitragsordnung!

 

L

Lernen

 

Jedes Kind ist von Geburt an mit allen Kräften dabei, sich der Welt zuzuwenden. Es tritt mit seiner sozialen, dinglichen und kulturellen Umwelt und der eigenen Körperlichkeit über Sinneseindrücke und handelnde Bewegung aktiv und freudig in Beziehung. Dabei baut es mittels der Wahrnehmung vielschichtige innere Bilder oder Vorstellungen auf. Der Mensch ist ein geborener Lerner und von selbst bestrebt, die Welt zu verstehen und Handlungskompetenzen zu erwerben. Es wird deshalb von "Selbstbildung" gesprochen, weil niemand das Kind dazu motivieren muss. Niemand kann dem lernenden Menschen die geistige und gefühlsmäßige Verarbeitung seiner Begegnung mit der Welt und sich selbst abnehmen. Denn es besteht keine Möglichkeit einer direkten Übertragung von Erfahrung, Wissen oder Kompetenzen von Erwachsenen auf Kinder. Zwischen der Welt und der kompetenten Persönlichkeit steht grundsätzlich die Konstruktionsleistung des Kindes (die im frühen Kindesalter häufig unbewusst abläuft). Wir verstehen das Kind somit als aktiven, kompetenten Akteur seines Lernens, nicht als Objekt der Bildungsbemühungen anderer. Mit diesem Leitbild betonen wir die Subjektivität des Bildungsprozesses und die Wissbegierde des kleinen Kindes bei der neugierigen Erkundung seiner Welt. Das Kind lernt rasch und folgt mit erstaunlicher Ausdauer seinen eigenen Interessen und Themen. Kindern Zeit zu lassen, ihren eigenen Rhythmus dabei zu finden, ist ein wichtiger Aspekt der Bildungsbegleitung.

Kinder bedürfen auch der Anleitung und des Vorbildes der Erwachsenen um in eine bereits sozial und kulturell geprägte Umwelt hineinzuwachsen. Kinder sind auf eine positive Resonanz ihrer Bezugspersonen angewiesen. Dadurch können sie Ereignisse und Erfahrungen als sinn- und bedeutungsvoll bewerten. Ebenso benötigt das Kind in der KiTa Bezugspersonen, die es in seinem Forscher- und Entdeckerdrang unterstützen, herausfordern, ihm zusätzliche Erfahrungsmöglichkeiten eröffnen und Zusammenhänge aufzeigen. Kinder sollen auf ein Leben in einer sich ständig verändernden Welt vorbereitet werden. Dies verlangt nach Zielen wie Problemlösungswissen, Handlungsfähigkeit, Selbständigkeit, praktische Fähigkeiten und Solidarität.

 

Durch das gemeinsame Leben und anregende Räume und Gestaltungselemente in der Kindertagesstätte werden Ihren Kindern vielfältige Lernsituationen und Lernmöglichkeiten angeboten.

Z.B. können die Kinder in der Bau- oder Konstruktionsecke ihre  Kreativität und Fantasie weiterentwickeln. Im Atelier und der Werkecke werden Materialkunde, Mengenlehre und Farbenlehre spielerisch gefördert.

Unter Lernen schließen wir auch Bewegungsmöglichkeiten im Toberaum, im Bewegungsraum und in der Hängemattenecke mit ein (siehe Bewegung).

 

Mit all diesen wichtigen Bausteinen einer lernförderlichen Umgebung wird Ihr Kind den Schulbeginn gut meistern!

 

M

Malmappe

 

Im Laufe der Kindergartenzeit sammeln sich eine Menge kleiner Kunstwerke an.

Deshalb bitten wir Sie, eine große Mappe - DIN A3 - mitzubringen.

Diese Mappe nimmt Ihr Kind mit nach Hause, wenn es die Kindergartenzeit beendet.

 

N

Nahrungszubereitung

 

Besonders viele Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten bietet das Einkaufen, Herstellen und Herrichten von Mahlzeiten, Esswaren oder Getränken. Hierbei ist die Zusammenarbeit gefordert; es muss geplant, mit Mengen hantiert und die Handgeschicklichkeit eingesetzt werden (z.B. beim Obst- und Gemüseschälen). Die Eigenschaften der Zutaten werden erkundet, das Produkt, z.B. Backwaren, kann phantasievoll gestaltet werden. In diesem Erfahrungsfeld können somit viele Verbindungen zu anderen Lebensbereichen hergestellt werden.

 

Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, den hauswirtschaftlichen Bereich kennen zu lernen.

 

Hierzu gehören:

  • Lebensmittel
  • Zubereitung von verschiedenen Gerichten und Backwaren
  • hauswirtschaftliche Tätigkeiten (z.B. Tisch abwischen, abtrocknen )

 

Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Kindern Informationen zur gesunden Ernährung zu vermitteln.

 

O

Ordnung

 

Die Kinder brauchen Ordnung als Orientierungshilfe.

Die Kinder erleben, dass Ordnung sinnvoll, nützlich und die Voraussetzung zum täglichen Spiel ist. Wir leiten sie an ihren Spielbereich aufgeräumt zu hinterlassen.

 

Offene Arbeit

 

Zum einen bieten wir den Kindern viel Zeit zu freiem Spiel

- die freie Wahl des Spielortes ( wo )

- die freie Wahl des Spielpartners ( mit wem )

- die freie Wahl des Spielmaterials ( welches )

- die freie Wahl des Spielgegenstandes ( was wird gespielt )

 

Zum anderen geben wir Impulse über Aufgaben

z.B. malen, basteln, singen, kochen

Die Teilnahme an den Aufgaben ist verpflichtend.

 

Wir gestalten für die Kinder eine anregende Umwelt, dazu haben wir innerhalb und außerhalb des Hauses viele Funktionsecken gestaltet.

Funktionsecken sind Bereiche, in denen bestimmte Aktivitäten stattfinden können:

 

Drinnen:

Paul`s Bistro, Schlafraum, Schularbeitenraum, Bauecke, Puppenecke, Boutique, Leseecke, Toberaum, Atelier, Hängemattenecke, Wutecke, Matschraum, Spieleecke, Werkecke, Turnhalle

 

Draußen:

Klettergarten, Rutschen, Sandkiste mit Wasseranschluß, Tunnel, Bauwagen, Spielboot, Hochbeet, Blumenbeete, Spielhäuser, Fahrbereich für Dreiräder und Roller, Wippgeräte, Zahlenweg, Fußballplatz

 

Diese Bereiche schaffen für Kinder und Erzieherinnen Ruhe und Raum, um persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten wesentlich besser zu fördern und / oder zu entwickeln. Außerdem bewirken sie bei intensiver Inanspruchnahme, dass die Erzieherinnen mehr Zeit für jedes einzelne Kind haben.

 

Aktivitäten und Aufgaben finden immer in der dazu hergerichteten Ecke statt, um den Kindern Orientierung und damit Sicherheit zu geben.

 

Die Kinder werden angeregt, Eigeninitiative zu entwickeln. Sie lernen spielerisch, selbständig zu handeln; ihre Kreativität wird nicht nur von Erzieherinnen, sondern vor allen Dingen auch von anderen Kindern aktiviert.

 

Der Umgang mit anderen und in der Gruppe wird erlernt und gefestigt.

Regeln werden akzeptiert, Konflikte ausgehalten und / oder gelöst.

Insbesondere geht es uns um:

  • Sozialverhalten
  • Selbsttätigkeit – selbst aktiv werden
  • Entwicklung eigener Ideen
  • Selbständigkeit
  • Förderung von Neugier, Forschergeist, Entdeckerfreude
  • Kontinuität von Handlungsabläufen
  • Körpererfahrung
  • Freude am Ausdruck von Gefühlen durch Sprache, Musik und Rhythmik

 

Der Kita-Tag wird durch die Aktivitäten des einzelnen Kindes, durch die Aufgaben der Erzieherinnen und durch die Struktur im Tagesablauf bestimmt.

 

Kinder und Erzieherinnen treffen sich regelmäßig und tauschen Informationen aus.

Erlebtes und Erfahrenes wird berichtet.

Die Kinder erhalten Impulse für die Gestaltung der nächsten Tage.

Außerdem wird ihr Interesse an der "Eroberung" weiterer, bisher noch nicht von ihnen
genutzter "Ecken" geweckt.

1x am Tag treffen sich alle Kinder und Erzieherinnen einer Stammgruppe. Dieses Zusammenkommen nennen wir Gruppentreffen.

 

Der offene Kindergarten ist das unausgesprochene Angebot:

 

"Komm, geh`aus Dir heraus, wage etwas!

Hier ist Spielraum, er gehört Dir, fülle ihn aus!

Die Erzieherinnen unterstützen Dich!“

 

P

Persönlichkeit

 

Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit.

Es wird von uns in seiner Eigenart angenommen.

Die Fähigkeiten und Interessen des einzelnen Kindes wollen wir entdecken und fördern.

 

Wir wünschen uns, dass Ihr Kind bei uns Lebenserfahrungen macht, die ihm zur
Entwicklung seiner eigenen Persönlichkeit helfen und die es unterstützen, in die Gesellschaft hineinzuwachsen.

 

 

Partizipation

 

Partizipation heißt nicht wie in dem Lied von Herbert Grönemeyer, dass die Kinder an die Macht sollen, sondern es besagt, dass Entscheidungen, die das Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für das Problem zu finden sind.

 

Kinder sind nicht kreativer, demokratischer oder offener als Erwachsene, sondern anders. Aus diesem Grund bringen sie neue Aspekte und Perspektiven mit in die Entscheidungsprozesse.

Im Wesentlichen geht es uns darum, Kindern ein Mitspracherecht oder eine Mitbeteiligung bei Planungs-, Gestaltungs-, und ‚Entscheidungsprozessen zu verschaffen, die direkt oder auch indirekt Einfluss auf ihre Lebenswelt haben.

Dabei trauen wir den Kindern zu, sich selbst für etwas einzusetzen und zu entscheiden. Dieses ist natürlich nur möglich, wenn den Kindern eine Form angeboten wird, die zur Mitbestimmung und Beteiligung führt. Dabei achten wir darauf, dass diese kindgerecht sind und auf keinen Fall überfordern.

 

So praktizieren wir Beteiligung und geben den Kindern die Möglichkeit, sich auszuprobieren und Demokratie zu erlernen.

 

Q

 

Qualität

 

Kinder sollen neue Erfahrungen mit sich und ihren Fähigkeiten machen, damit sie Erfahrungen in einen sinnvollen Bezug zu ihrer eigenen Weltwahrnehmung setzen können und Freude an der Aktivität haben.

Wir unterstützen und fördern die Kinder in ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung und führen sie an den christlichen Glauben heran.

...oder wie es der Gesetzgeber nennt:

Der Förderauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Es schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, an der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren. Um die Qualität der pädagogischen Arbeit kontinuierlich zu sichern, arbeitet die Kita mit dem „Qualitätsmanagement-System Kindertagesstätten QMSK“.

 

R

Rollenspiel

 

Mutter, Vater, Kind und das Krokodil vom Nil

erleben wir im Rollenspiel!

 

Kinder verkleiden sich gern!

Sie schlüpfen in Rollen von anderen Menschen, Tieren, Figuren.

 

Konflikte können im Rollenspiel verarbeitet werden.

Es ist eine gute Möglichkeit, um Normen und Werte zu lernen, zu festigen und evtl. zu verändern.

 

In unserer Boutique haben die Kinder viele Möglichkeiten, in eine "andere Haut" zu schlüpfen.

 

 

 

S

Spiel

Spielen --- die Arbeit der Kinder!

 

Das Spiel ist der wesentliche Bereich der Kinder, in dem sie sich mit ihren Lebensbedingungen beschäftigen.

Dabei sind sie spontan, offen und neugierig - sie wollen viel lernen.

 

Die Fähigkeit zu spielen ist dem Menschen genauso angeboren wie das Sprachvermögen. Das Spiel kann sich nur in einem spielanregenden Milieu gut entwickeln. Es bedarf förderliche Bedingungen, um einen Reichtum an Erfahrungen zu ermöglichen. Für das Krippen- und Kindergartenkind ist das Spiel die wichtigste Form der handelnden Auseinandersetzung mit seiner inneren und äußeren Welt. Es ist eine bevorzugte Methode zu lernen. Deshalb gibt es im Grunde nichts ernsthafteres für Kinder als das Spiel, in welchem sie sich ihre eigene Welt schaffen.

In der Auseinandersetzung mit anderen erfahren Kinder die Möglichkeiten ihrer eigenen Handlungsfähigkeit und können diese weiterentwickeln. Wenn Schwierigkeiten, z.B. Streitereien, entstehen, ist es möglich, dass die Kinder untereinander und / oder mit den Erwachsenen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten entwickeln und andere Verhaltensweisen ausprobieren.

 

Wir wollen den Kindern ein möglichst großes Feld für uneingeschränktes Spielen bereitstellen.

Dieses Feld umfasst alle Bereiche, die für die Persönlichkeitsentwicklung und die Schulfähigkeit von Bedeutung sind:

 

  • soziale und religiöse Erfahrungen
  • Bewegungserfahrungen
  • Erfahrungen mit der eigenen Phantasie und Kreativität
  • Erfahrungen im rhythmisch-musikalischen Bereich
  • Erfahrungen in der Kommunikation mit den Kindern und den Erwachsenen
  • Erfahrungen in der Arbeitswelt und in der Natur
  • viel Spaß und Freude

 

Sprache

 

„Sprache ist das Tor zur Welt“

Um die Kinder bestmöglich in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen und zu fördern findet bei uns im Haus, für alle Kinder, „alltagsintegrierte Sprachförderung“ statt.

 

Die Erzieherinnen gestalten eine sprechfreundliche Atmosphäre und regen die Kinder zum Sprechen an.

Im Kita- Alltag finden Gespräche statt und Handlungen der der Kinder werden sprachlich begleitet. Es werden Bücher vorgelesen, Reime und Gedichte gesprochen, Finger- und Singspiele und Tischspiele gespielt.

 

Die Erzieherinnen wissen über den Sprachentwicklungsstand der Kinder Bescheid und können den Eltern Auskunft darüber geben. Gegebenenfalls weisen die Erzieherinnen auf Sprachdefizite/ -fehler hin und geben den Eltern Hinweise wie sie ihre Kinder fördern können oder wo sie Hilfe finden können.

 

 

 

 

Stammbetreuerinnen

 

Die Stammbetreuerinnen sind Ansprechpartnerinnen für Kinder und Eltern.

Jeweils 2 Erzieherinnen gehören zu einer Gruppe von 20 Kindern.

Beim Eintreffen in der Kita und beim Verlassen müssen sich die Kinder dort melden.

Im Tagesgeschehen sind auch alle anderen Erzieherinnen für die Kinder da.

Dadurch hat Ihr Kind viele AnsprechpartnerInnen und viele Kontakte.

Wir können deshalb im größtmöglichen Rahmen fördern und begleiten.

 

Stadt-Kids

 

Stadt-Kids heißt: Erlebte Lüneburger Stadtgeschichte.

Jährlich findet mit den "Schulstartern" ( alle Kinder, die im kommenden Sommer eingeschult werden ) drei Monate lang eine ganz besondere Aktion statt.

Es ist das Projekt "Stadt-Kids".

Die Projektidee stammt aus unserer Kindertagesstätte, begleitet wurde das Projekt seit 1997 vom Historiker Dr. Peter Jante und ab 2014 vom Stadtführer Herr Niklas.

Es dreht sich alles um Lüneburger Stadtgeschichte. Wir wollen Stadtgeschichte erleben. Das heißt an Orte gehen, an denen man Dinge aus der Vergangenheit sehen, anfassen, spüren, vergleichen und über sie sprechen kann. Die Kinder erfahren die Geschichte mit allen Sinnen. Exponate werden angeschaut, es gibt Erklärungen dazu. Zusätzlich werden Ausflüge zu stadtgeschichtlich interessanten Plätzen gemacht. Außerdem wird gemalt, gestaunt, gesiedet und vieles mehr. Das Projekt endet mit einer Abschlussveranstaltung.

Leider gibt es hin und wieder Verletzungen beim Spielen. Meist sind es zum Glück nur kleine Vorfälle.

Bei größeren Verletzungen nehmen wir telefonisch Kontakt zu Ihnen auf und bitten Sie, mit Ihrem Kind zum Arzt zu fahren.

Sollten wir Sie nicht erreichen, fahren wir mit dem Krankenwagen zu einem Unfallarzt.

 

Wir sind von dem Interesse und der Freude der Kinder an dem Projekt sehr beeindruckt.

 

 

T

treppauf, treppab

 

...geht es, wenn Sie unsere Räume im ersten Stock aufsuchen.

Die Räumlichkeiten der Krippenkinder, unserer ganz Kleinen, befinden sich dort.

 

U

Unterricht

 

Mit der Igelschule haben wir die Kooperation „Kita-Grundschule“. Alle angehenden Schulanfänger besuchen im letzten Jahr mehrmals die Igel-Grundschule.

 

Die Kinder können an diesen Tagen Unterricht miterleben und den Schulbetrieb ein wenig kennen lernen.

 

V

Verletzungen

 

Leider gibt es hin und wieder Verletzungen beim Spielen. Meist sind es zum Glück nur kleine Vorfälle.

Bei größeren Verletzungen nehmen wir telefonisch Kontakt zu Ihnen auf und bitten Sie, mit Ihrem Kind zum Arzt zu fahren.

Sollten wir Sie nicht erreichen, fahren wir mit dem Krankenwagen zu einem Unfallarzt.

 

 

 

W

Wohlfühlen

 

Wir möchten, dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt.

Gibt es etwas, was Ihr Kind vermisst oder sich wünscht?

Bitte teilen Sie es uns mit!

 

X,Y, Z

 

 

Zahlenland – ein Projekt zum mathematischen Grundverständnis

 

Bereits in den ersten Lebensjahren machen Kinder Erfahrungen in Raum und Zeit. Mit zunehmendem Altern nehmen sie neben verschiedenen Formen und Größen auch Zahlen wahr und erschließen zunehmend deren Bedeutung im Alltag. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen fordern Kinder zu weiteren Erkundungen heraus und bieten Anlässe zum Ordnen, Vergleichen und Messen. Menschen- und Größenvergleiche sowie (voroperationale) Tätigkeiten wie das Hinzufügen oder Hinwegnehmen, das Aufteilen oder Verteilen sind fundamentale Handlungserfahrungen, mit denen viele Kinder nicht so vertraut sind.

Wir nehmen diese Aktivitäten in der KiTa besonders in den Blick und bahnen diese gezielt an. Das kennen lernen mathematischer Zusammenhänge macht Kindern Freude und lässt sie Beständigkeit und Kontinuität erfahren.

 

Im KiTa-Alltag ebenso wie bei besonderen Projekten finden sich viele Gelegenheiten, elementare Erfahrungen zum Sortieren, Klassifizieren und Quantifizieren zu ermöglichen und bewusst zu machen.

 

Für die Kinder, die im darauf folgenden Jahr zur Schule kommen, wird in unserer KiTa das Projekt Zahlenland  - ein Projekt zur frühen mathematischen Förderung -

von Prof. Dr. Gerhard Preiß angeboten. Für die meisten Kinder ist dies das „mittlere“ Kindergartenjahr.

Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade Kinder in diesem Alter in Kindertagesstätten häufig unterfordert sind und ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Außerdem ist der Bereich der mathematischen Förderung in Kindertagesstätten häufig ein eher vernachlässigter.

Mathematische Bildung im Kindergarten stellt die Erzieherinnen vor eine Aufgabe, für die sie nicht speziell ausgebildet wurde.

Mit dem Projekt “Zahlenland“ greifen wir die im “niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder“  geforderten Inhalte auf.

Es geht nicht darum, möglichst viel Wissen zu vermitteln oder möglichst perfekte Fertigkeiten einzuüben. Vielmehr soll eine Basis geschaffen werden, auf der sich die unterschiedlichen mathematischen Begabungen der Kinder entfalten können. Die Grundlagen des Projektes sind aus einer Verbindung von Mathematikdidaktik und Hirnforschung hervorgegangen. Bei einer solchen “neurodidaktischen“ Sichtweise steht nicht der Lernstoff im Mittelpunkt, sondern das einzelne Kind mit seinen individuellen Leistungen.

 

Ziele

 

  • Einführung in die Welt der Mathematik
  • Umgang mit Mathematik als ein erfreuliches Ereignis erleben
  • Vertrautheit mit Eigenschaften und Anwendungen der Zahlen von 1 bis 10
  • Überblick über den Zahlenraum von 1 bis 20
  • Einfache Beispiele und Vorstellungen zum Rechnen
  • Kennen lernen geometrischer Formen
  • Lösen von Problemen durch Nachdenken und Kombinieren
  • Behutsame Einführung in mathematische Fachbegriffe und Symbole
  • Erfahrungen im “Zahlenland“ in die Lebenswelt der Kinder einpassen
  • Wahrnehmung und Motorik verfeinern
  • lernen, sich aufmerksam neuen Dingen und Situationen zuzuwenden
  • lernen, auch bei Misserfolgen zuversichtlich zu bleiben
  • Gedächtnis, Fantasie und Verstand werden erprobt

 

 

Ziel dieses Projekte es, Kindern zu einer breiten und nachhaltigen  Grundlage für das Verständnis von Mathematik zu verhelfen.

 

 

 

Die drei Handlungs- und Erfahrungsfelder

 

Die Darstellung mathematischer Zusammenhänge muss sich für Kinder an deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Deshalb wird die abstrakte mathematische Welt in dem Projekt als ein den Sinnen zugängliches “Zahlenland“ gestaltet. Im Kern steht der Aufbau des Zahlenbegriffs mit allen seinen Aspekten anhand der drei Erfahrungs- und Handlungsfelder “Zahlenhaus“, “Zahlenweg“ und “Zahlenland“.

 

Im Zahlenhaus besitzt jede Zahl von 1 bis 10 eine Wohnung. Die Kinder richten diese Häuser ein und versehen sie mit “Möbeln“. In 5 bzw. 10 Gymnastikreifen kommen Hausnummern, Bilder, Bälle, Bauklötze, Blumen, Blätter usw. Im Laufe der Zeit wird diese Ausstattung immer reichhaltiger. Wenn die Wohnungen “möbliert“ sind, werden die Zahlen begrüßt und nach verschiedenen Übungen wieder verabschiedet.

Im Zahlenhaus zeigt sich der Charakter der Zahlen, die Kinder erfahren, was eine Zahl ist.

 

Auf dem Zahlenweg nähert man sich den Zahlen “Schritt für Schritt“. Als Material dienen Teppichfliesen, auf denen die Ziffern 1 bis 20 zu sehen sind. Das wichtigste Hilfsmittel auf dem Zahlenweg ist das Zählen.

Die Zahlen werden aktiv mit dem ganzen Körper erlebt und zugänglich gemacht. Der Zahlenweg soll den Kindern so vertraut werden wie ein täglich begangener Weg.

Auf dem Zahlenweg zeigt sich die Ordnung der Zahlen.

 

In jedem Zahlenland herrscht eine bestimmte Zahl: Im Einerland wohnt die Eins, dort gibt es alle Dinge nur einmal. Die Zwei wohnt im Zweierland, wo alle Dinge paarweise auftreten usw.

am Tor zum jeweiligen Zahlenland wacht ein strenger Wächter darüber, dass nur passende Dinge und Lebewesen eintreten. Was gibt es z.B. nur einmal? Den Mond, meine Mutter, mich selbst usw. Welche Dinge treten paarweise auf? Welche Blumen besitzen drei, vier oder fünf Blätter?

In den Zahlenländern löst man Rätsel, hört Geschichten, singt passende Lieder, tanzt und ist fröhlich.

 

 

Zahnpflege

 

Zahnpflege gehört zum täglichen Leben, deshalb putzen wir nach dem Essen unsere Zähne.

Zahncreme wird von der Kita gestellt.

Zweimal jährlich werden die Kinder von der Zahnärztin Frau Dr. Steffens in der Kita untersucht.

 

 

 

 

LAST BUT NOT LEAST . . .

Die Mitarbeiterinnen

 

Leiterin

Elisabeth Ritter

 

 

Stammbetreuerinnen der Hortkinder

Silke Schlätel

 

 

Stammbetreuerinnen der Ganztagskinder 1

 

 

 

Stammbetreuerinnen der Ganztagskinder 2

Piroschka Kaal

Julia Hufnagel

Heike Krassmann

 

Tessa-Nadine Meinert

Sabine Ellenberg

 

Stammbetreuerinnen der Vormittagskinder

Katrin Lampe

 

Stammbetreuerinnen der Krippenkinder

 

Springkraft

Claudia Brandl

Bärbel Woywod

Jenny Diederichsen

 

Stella Berndt

Yvonne Röhl

Spri

 

 

Urlaubs- und Krankheitsvertretungen übernehmen die Mitarbeiterinnen für Ihre Kolleginnen mit.

 

Um unser leibliches Wohl kümmert sich unsere Köchin Frau Kröcher und unsere Küchenhilfe Frau Hempel.

Frau Knöll und Frau Kramer sorgen dafür, dass wir jeden Morgen einen blitzsauberen Kindergarten vorfinden.

Unser Hausmeister, Herr Naylor, ist für Reparaturen und die Pflege der Außenanlagen verantwortlich.