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Konzept

Ev.-luth. Kindertagesstätte Paul-Gerhardt

Bunsenstrasse 68a 21337 Lüneburg Tel.: 53232

 

KiTa

ABC

 

 

November 2017

 

 

 

Kindertagesstätten ABC

 

 

Wir begrüßen Sie und Ihr Kind in unserer Kindertagesstätte.

 

Unsere Kindertagesstätte ist eine Einrichtung der ev.-luth. Paul-Gerhardt Gemeinde Lüneburg, Träger ist der Kirchenvorstand.

Sie nimmt ihre Arbeit im Rahmen des Diakonischen Auftrages der Kirche auf Gemeindeebene wahr.

Ihr Kind kannte bisher sein Elternhaus, seine Geschwister, Freunde und Verwandte, vielleicht auch schon Kindergarten und Schule. Nun müssen Sie und Ihr Kind sich mit der Lebenswelt "Kindertagesstätte" vertraut machen. Das werden einerseits spannende Entdeckungen und Erfahrungen sein - bei dem vielen Neuen, was auf Kind und Eltern wartet, können aber auch Fragen oder Unsicherheiten auftauchen.

Um Ihnen und Ihrem Kind den Eintritt in seine neue Lebenswelt, in der es künftig einen großen Teil seiner Zeit verbringen wird, zu erleichtern, haben wir diese Broschüre zusammengestellt. Sie enthält Antworten auf wichtige Fragen, die Sie im Zusammenhang mit der neuen Umgebung Ihres Kindes bewegen werden. Für alle weiteren Fragen stehen Ihnen die Erzieherinnen und die Leiterin gern zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.

 

A

Anfang

Die ersten Tage in der Kindertagesstätte:

Sanft eingewöhnen, vertraut werden.

 

Damit der Wechsel von der vertrauten Familie in die noch fremde Kita-Umgebung für Ihr Kind möglichst harmonisch verläuft, ist es wichtig, dass Sie als Eltern diese Eingewöhnungsphase begleiten. Manche Kinder reagieren zunächst mit Angstgefühlen auf die neue Umgebung. Diese Unsicherheit bewältigt das Kind schneller, wenn zu Beginn Vater oder Mutter mit in der Kita bleibt. Lassen Sie Ihr Kind dann für eine mit den Erzieherinnen vereinbarte Zeit allein in der Kita und verlängern Sie diese Zeit Tag für Tag, bis Ihr Kind in der Lage ist, die volle Zeit allein bei uns zu verbringen.
Die Eingewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Über den genauen Ablauf der Eingewöhnungszeit sprechen Sie bitte mit den Stammbetreuerinnen oder der Leiterin.

 

Danach startet das erste Kita-Jahr!

Im Wesentlichen geht es in diesem Jahr darum eine sichere Bindung und Beziehung zu den Erzieherinnen zu entwickeln, mit den anderen Kinder in Kontakt zu kommen, vertraut werden mit den Abläufen der Kita und das Kennenlernen der Räumlichkeiten, Spielmaterialien und Spielmöglichkeiten.

 

Ablauf des Kindergartens

Der Tagesablauf ist geprägt durch sich wiederholende Abläufe und feste Rituale, die allem eine verlässliche Struktur geben. Die klar strukturierte Linie wird von den Erzieherinnen vorgegeben.

Beim Eintreffen in der Kita und beim Verlassen sollen sich die Kinder bei den Erzieherinnen per Handschlag an- und abmelden.

 

Uhrzeit

 

7.00 – 8.00

Frühdienst

8.00 – 10.30

Kita-Start: ankommen, spielen, beschäftigen (inkl. Frühstück 8-8.30Uhr)

10.30 – 11.00

Gruppentreffen

11.00 – 12.00

Spielplatzzeit / Spaziergänge / Ausflüge

12.00 – 13.00

Mittagessen

13.00 – 15.00

Spielen, beschäftigen, Spielplatzzeit / Spaziergänge / Ausflüge

15.00 – 15.30

Kaffeetrinken / Nachmittagsimbiss

15.30 – 16.00

Abholphase, Kita-Ende

16.00 – 17.00(Mo-Do)

Spätdienst

 

B

Bildung und Lernen

Seit Januar 2005 ist der "Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder" in Kraft getreten.

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/fruehkindliche_bildung/orientierungsplan/orientierungsplan-fuer-bildung-und-erziehung-86998.html

 

Der Orientierungsplan verfolgt Bildungsziele in Lernbereichen und Erfahrungsfeldern, die die Vielfalt und die unterschiedlichen Dimensionen des kindlichen Lernens umfassen:

  1. Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
  2. Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
  3. Körper - Bewegung – Gesundheit
  4. Sprache und Sprechen
  5. Lebenspraktische Kompetenzen
  6. Mathematisches Grundverständnis
  7. Ästhetische Bildung
  8. Natur und Lebenswelt
  9. Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz

 

Der Mensch ist ein geborener Lerner und von selbst bestrebt, die Welt zu verstehen und Handlungskompetenzen zu erwerben. Wir sprechen von "Selbstbildung", weil niemand das Kind dazu motivieren muss. Wir verstehen das Kind somit als aktiven, kompetenten Akteur seines Lernens, nicht als Objekt der Bildungsbemühungen Anderer.

Kinder bedürfen auch der Anleitung und des Vorbildes der Erwachsenen, um in eine bereits sozial und kulturell geprägte Umwelt hineinzuwachsen. Das Kind benötigt in der Kita wertschätzende Bezugspersonen, die es in seinem Forscher- und Entdeckerdrang unterstützen, herausfordern, ihm zusätzliche Erfahrungsmöglichkeiten eröffnen und Zusammenhänge aufzeigen. Dadurch können sie Ereignisse und Erfahrungen als sinn- und bedeutungsvoll bewerten. Kinder sollen auf ein Leben in einer sich ständig verändernden Welt vorbereitet werden. Dies verlangt nach Zielen wie Problemlösungswissen, Handlungsfähigkeit, Selbständigkeit, praktische Fähigkeiten, Solidarität, Stabilität, Sicherheit und Orientierung.

Durch das gemeinsame Leben, anregende Räume sowie Gestaltungselemente in der Kindertagesstätte werden Ihren Kindern vielfältige Lernsituationen und Lernmöglichkeiten eröffnet.

Dies sind:

Drinnen:

Paul`s Bistro, Schlafraum, Schularbeitenraum, Bauecke, Puppenecke, Boutique, Leseecke, Toberaum, Atelier, Hängemattenecke, Wutecke, Matschraum, Spieleecke, Werkecke, Turnhalle

Draußen:

Klettergarten, Rutschen, Sandkiste mit Wasseranschluß, Tunnel, Bauwagen, Spielboot, Hochbeet, Blumenbeete, Spielhäuser, Fahrbereich für Dreiräder und Roller, Wippgeräte, Zahlenweg, Fußballplatz

Aktivitäten und Aufgaben finden immer in der dazu hergerichteten Ecke statt, um den Kindern Orientierung und damit Sicherheit zu geben.

 

Im Verantwortungsbereich der Erzieherinnen liegt es, das Kind außerhalb der Familie zu fördern: im Bereich der sozialen Fähigkeiten, bei der gesamten Motorik, der Wahrnehmung und der sprachlichen Entwicklung.

 

Weiterhin ist die Aufgabe des Kindergartens die Vorbereitung der Kinder auf den Besuch der Grundschule, dies geschieht durch:

  • 5 jährigen abverlangen eine gewisse Zeit sitzend am Tisch zu verbringen
  • Arbeitsaufträge der Erzieherin erfüllen
  • praktischer Umgang mit Schere und Stift wird erlernt und sicher gemacht
  • wichtige Erfahrung, manchmal auch ohne Lust, diese Arbeiten ausführen zu müssen und währenddessen ihre Eigenbedürfnisse zurückzustellen. Dies ist eine bewusste Einübung der Frustrationstoleranz. Arbeitshaltung und Leistungsbereitschaft werden eingeübt.
  • einstellen auf die Gruppe, z.B. warten lernen, wenn die Erzieherin sich gerade mit einem anderen Kind befasst
  • einstellen auf die Erzieherin, ihr zuhören, wenn sie etwa zu den nächsten Bastelschritten anleitet oder Aufgaben erläutert

 

 

Ziel ist, dass ihr Kind die Schulreife erlangt!

 

Das heißt:

  • Das Kind erwirbt sich eine hohe soziale Kompetenz, es ist in der Lage sich durch Erwachsene führen zu lassen – also den Lehrer/die Lehrerin.
  • Das Kind kann von außen gesetzte Regeln akzeptieren.
  • Das Kind kann sich in eine Gruppe einfügen.
  • Das Kind erfährt sich als Träger von Verantwortungen, Rechten und Pflichten im Rahmen einer größeren Gesellschaft.
  • Das Kind verfügt über große Erfahrungen im Wahrnehmungs- und im motorischen Bereich, viele feinmotorische Leistungen können koordiniert ausgeübt werden, z.B. ist es in der Lage am Schuh eine Schleife zu binden oder etwas mit einer Schere auszuschneiden.

[Aufstellung von Dr. Michael Winterhoff Kinder- und Jugendpsychiater]

 

Mit all diesen wichtigen Vorbereitungen in einer lernförderlichen Umgebung wird Ihr Kind den Schulbeginn gut meistern!

 

 

C

 

Christliche Erziehung
 

Wir sind eine evangelische Kindertagesstätte und möchten das religiöse Bedürfnis der Kinder stillen. Dies geschieht durch das Erzählen und Gestalten biblischer Geschichten, das Singen und Feiern christlicher Feste. Wir reden mit Kindern und Erwachsenen über Gott und unseren Glauben. Wir beten als Danksagung für Nahrung, für die Menschen an der Seite der Kinder, für ihr eigenes Leben und als Trost und Hoffnung in der Not. Es ist uns wichtig christliche Werte und Inhalte zu vermitteln. Wir sind eingebunden in eine Gemeinschaft, deren Handeln sich am christlichen Menschenbild orientiert. Wir sehen jeden Menschen als ein einmaliges Geschöpf Gottes, angenommen und geliebt.

Wir sehen uns nicht als Insel, sondern haben vielfältige Beziehungen zur Kirchengemeinde.

Wir gehören zur Gemeinde!

 

  1.  

Paul-Gerhardt Gemeinde Kindertagesstätte

 

Teilnahme am Gemeindeleben

Gemeindefeste

Familiengottesdienste Kindergottesdienste

 

 

D

Demokratie / Persönlichkeit / Partizipation

 

Wir sehen jedes Kind als eigene Persönlichkeit, es wird von uns in seiner Eigenart angenommen. Wir wollen ihm helfen, einen Platz in einer demokratischen Gesellschaft zu finden. Wir unterstützen die Kinder darin, ihre eigene Meinung zu vertreten, sich mitzuteilen, aber auch zu lernen, sich zum Wohle der Gemeinschafft zurückzunehmen, andere wahrzunehmen und zu beachten.

Um in einer demokratischen Gesellschaft leben zu können, bedarf es Partizipation. Partizipation heißt nicht, wie in dem Lied von Herbert Grönemeyer, dass die Kinder an die Macht sollen. Im Wesentlichen geht es uns darum, Kindern ein Mitspracherecht / eine Mitbeteiligung an gewissen Entscheidungsprozessen zu verschaffen. Wir trauen den Kindern zu, sich selbst für etwas einzusetzen und zu entscheiden. Dabei achten wir darauf, dass diese Entscheidungsprozesse kindgerecht sind und nicht überfordern. So praktizieren wir Beteiligung und geben den Kindern die Möglichkeit, sich auszuprobieren und Demokratie zu erlernen.

E

Elternarbeit

Sie wollen das Beste für Ihr Kind . . . wir auch!
Tun wir`s gemeinsam!

Elternhaus und Familie legen entscheidende Grundlagen für die Entwicklung des Kindes. Die KiTa als erste Einrichtung öffentlicher Erziehung und Bildung knüpft an die Erfahrungen des Kindes in seiner Familie an und erweitert diesen Erfahrungshorizont. Anregungen von Ihnen als "Experten" Ihres Kindes werden von uns Fachkräften ernst genommen. Der Kontakt zu Ihnen hilft uns, ihre Kinder besser kennen zu lernen und zu verstehen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung!
Die Möglichkeiten der Eltern-m i t-arbeit:

  • Elterngespräche / Entwicklungsgespräche

Zweimal im Jahr treffen sich die Stammbetreuerinnen mit Ihnen zu einem umfassenden Austausch über Ihr Kind.

  • Elternrundbrief

Monatlich erscheint unser Elternrundbrief. Er informiert Sie über Aktuelles aus der Kita. Sie erfahren wichtige Termine, Schließungszeiten und Infos.

  • Themenbezogene Elternabende
    In unregelmäßigen Abständen bieten wir Elternabende zu unterschiedlichen Themen an.

Zu speziellen Themen laden wir auch ReferentInnen ein!

  • GruppensprecherInnen und Kita-Beirat-Mitarbeit
    Die Eltern einer Gruppe wählen jährlich eine Sprecher/in und eine stellvertretende/n Sprecher/in. Die Elternsprecher aller Gruppen der Kindertagesstätte bilden den Elternrat. Vertreter des Elternrates sind wiederum im Kita-Beirat vertreten. Erzieherinnen und Mitglieder des Kirchenvorstandes gehören ebenfalls zum Beirat.

Im Kita-Beirat werden alle Angelegenheiten beraten, die die Kita betreffen.

Nähere Informationen finden Sie in den "Richtlinien für Elternrat und Kita-Beirat", die im Windfang aushängen.

  • Angebote von Eltern für Kinder

Können Sie etwas, was für Kinder interessant ist und haben Sie Lust, es den Kindern in der Kindertagesstätte zu zeigen? Haben Sie einen Beruf, von dem Sie berichten wollen? Besitzen Sie Fähigkeiten, die Sie in unseren Kita-Alltag mit einbeziehen können? Wir freuen uns!

  • Familien-Wochenendangebote

1-2 x pro Monat laden wir Sie und Ihre Kinder ein, mit uns etwas am Wochenende zu unternehmen. Ein Ausflug in den Wald, eine Fahrt nach Hamburg, Schlittschuhlaufen....….lassen Sie sich überraschen!

  • Mithilfe bei der Planung und Durchführung von Festen und Familiengottesdiensten

Wir brauchen oft Hilfe bei Spielen für die Kinder, beim Kuchenverkauf, beim Würstchengrillen, beim Auf- und Abbau von Tischen und Stühlen etc.

Es wäre sehr schön, wenn Sie uns mit Ihren Kräften unterstützen könnten.

 

F

Frühstück und andere Mahlzeiten…

… werden bei uns im Bistro eingenommen, Getränke werden von der Kindertagesstätte angeboten.

Beim Mittagessen sitzt man in kleinen Gruppen zusammen, mit genügend Zeit zum Essen und Genießen.

Um 12 Uhr essen alle Kindergartenkinder, um 13.30 Uhr alle Hortkinder. Sollten Kinder spät aus der Schule kommen, halten wir Essen für sie warm.

Das Essen um 12 Uhr wird von den Kirchenglocken eingeläutet.

 

Die Ernährung der Kinder ist uns sehr wichtig, deshalb wird in unserer Küche täglich frisch ein vollwertiges Essen zubereitet.

Wir halten uns dabei an folgende Grundsätze:

  • Maximal gibt es 2 x pro Woche Fleisch oder Fisch (kein Schweine- oder Rindfleisch)
  • Täglich frisches Obst und Gemüse
  • Viele Lebensmittel aus Bioanbau
  • Kein Industriezucker

Fällt unsere Köchin aus, werden wir von einem Caterer für Schul- und Kindergartenverpflegung beliefert.

 

Anstatt eines Nachtisches zum Mittagessen, bieten wir den Kindern jeden Tag zum Kaffeetrinken einen Imbiss an. Am Dienstagnachmittag ist bei uns Müsli-Tag. Deshalb brauchen Sie ihrem Kind keine Verpflegung für den Nachmittag mitzugeben.

 

Geben Sie Ihrem Kind bitte keine Süßigkeiten mit. Vielen Dank!

Viele Kinder im Vorschulalter leiden schon unter Übergewicht, Verdauungsstörungen oder Karies. Wir möchten mit dem Verzicht auf Süßigkeiten in der Kindertagesstätte diesem Übel entgegenwirken und ein Bewusstsein für gesunde Ernährung schaffen. Außerdem ist es für andere Kinder schwer, ihr Brot, Obst oder ähnliches zu essen, wenn der Tischnachbar Kekse oder Schokolade auf dem Teller liegen hat.

 

Benötigt Ihr Kind eine spezielle Diät oder Schonkost, hat es eine Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie? Im Einzelfall, nach Absprache, gibt es die Möglichkeit, dass Sie die Verpflegung selber mitbringen.

 

 

 

Fortbildung – Studientage - Dienstbesprechung

Wir bieten mehr als reine Aufbewahrung für Kinder - - - und wollen dies auch künftig tun!

 

Um uns für die Bildung und Betreuung Ihrer Kinder weiter zu qualifizieren, nutzen wir verschiedene Arten von Fortbildung:

a)

4 x jährlich findet für alle pädagogischen Mitarbeiterinnen ein Studientag statt.

An Studientagen bleibt die Kita geschlossen.

b)

Fortbildungen des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V., der Landesschulbehörde und der Gemeindeunfallversicherung

c)

Regelmäßig lassen sich die Erzieherinnen in „Erster Hilfe“ schulen.

 

 

Wichtig ist, dass alle Erzieherinnen Hand in Hand arbeiten, damit eine kontinuierliche und auf die Kinder abgestimmte Betreuung gewährleistet ist, dazu treffen sie sich:

  • täglich um 8 Uhr und um 13 Uhr für eine kurze, situationsbezogene Blitzbesprechung und
  • alle 14 Tage nach den Öffnungszeiten zu einer Dienstbesprechung

 

 

Ferien

Alle brauchen Erholung - - - wir auch!

 

Die Kita bleibt in den Sommerferien drei Wochen und zwei Tage geschlossen.

Drei Wochen machen wir Urlaub und zwei Tage nutzen wir, um die Räume der Kita und den Spielplatz herzurichten sowie das Spielzeug zu desinfizieren.

Ebenfalls schließen wir vom 23.Dezember bis einschließlich 6. Januar jeden Jahres.

 

 

 

G

Geburtstag

Ein wichtiger Tag für alle Kinder!

Möchte Ihr Kind mit anderen Kindern feiern? Dies geschieht bei uns in der KiTa. Für das Geburtstagskind wird von anderen Kindern ein Geburtstagskuchen gebacken, den das Geburtstagskind dann auf der Feier mit seinen Gästen teilt.

Wenn Ihr Kind den Wunsch äußert etwas auszugeben, dann freuen wir uns über eine Unterstützung unseres jeweiligen Jahres-Geburtstags-Projektes, z.B. sammeln wir für neue Fahrzeuge, brauchen Filzstifte oder veranstalten eine Geburtstagspflanzaktion.

Bitte sprechen Sie die Erzieherinnen an.

 

H, I, J

Jo-Jo und anderes Spielzeug

 

Die Kinder dürfen täglich Spielzeug mitbringen.

Jedes Kind hat ein Eigentumsfach/Geheimfach, in dem es persönliche Spielsachen lagern kann.

Ihr Kind kann nur so viel Spielzeug mitnehmen, wie auch in das Geheimfach passt. Wir wünschen uns, dass das Spielzeug beim Bringen in die Geheimfächer gelegt wird. Die Kinder können dann den ganzen Tag das Spielzeug nutzen und beim Abholen kommt es wieder aus dem Geheimfach mit nach Hause.

 

Für Dinge des täglichen Bedarfs übernehmen wir keine Haftung. Bedenken Sie dies, wenn Sie Ihrem Kind wertvolles Spielzeug, Kleidungsstücke oder Schmuck mitgeben.

 

 

Inklusion

Das Konzept der Inklusion beschreibt eine Gesellschafft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von evtl. Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen. Für unsere Kita heißt dies im Wesentlichen, die Wertschätzung der Vielfalt.

 

K

Kleidung

Damit Ihr Kind nach Herzenslust spielen kann, sollte es bequeme Kleidung tragen, die schmutzig werden darf.

Da wir täglich nach draußen gehen, sollte Ihr Kind dem Wetter entsprechend angezogen sein. Sehr geeignete Kleidung für das recht wechselhafte Wetter sind Regenhose und -jacke. Um Verwechslungen auszuschließen, ist es praktisch, wenn alles mit Namen versehen ist.

 

 

 

Kämpfen

Wir verstehen unter "Kämpfen" ein kontrolliertes Austragen von Aggressionen.

Um dies zu ermöglichen, haben wir Regeln und bestimmte Zonen, in denen das Kämpfen erlaubt ist.

Bei Regelverstößen folgen Konsequenzen.

Z.B. gibt es einen Tag lang das Verbot zu kämpfen.

 

 

 

Kosten

Die Lebenslust Ihrer Kinder ist nicht mit Geld zu bezahlen ---

ein Platz in unserer Mitte schon!

Genaue Zahlen entnehmen Sie bitte unserer Benutzungs- und Beitragsordnung!

 

 

 

Kasse der Elternschaft - Elternkasse

Pro Kind, pro Jahr sammeln wir 20 Euro ein. Mit dem Geld wird folgendes finanziert:

- Osterfrühstück, Weihnachtsfeiern, Backzutaten

- Ausflüge z.B. nach Hamburg, ins Eisstadion, zum Weihnachtsmarkt

- Bus- und Bahnfahrkarten

- Besondere Materialien für die Kinder

- Geburtstagskuchen für alle Kinder

 

Haben Sie noch Fragen dazu? Wenden Sie sich bitte an den Elternrat, er verwaltet die Kasse für die Eltern.

 

 

L, M

Musikland

Frühkindliche Bildung ist ein zentraler Bestandteil der Kulturpolitik des Landes Niedersachsen. Musikalische Bildung für alle bleibt nicht nur Ziel, sondern wird Realität im Musikland Niedersachsen.

Seit einigen Jahren werden die Drei- bis Sechsjährigen in Kindertageseinrichtungen auf professionelle Weise an Musik herangeführt. Neben der Freude am gemeinsamen Musizieren werden vor allem wichtige Schlüsselkompetenzen wie Konzentration und Leistungsfähigkeit, sowie Ausdauer gefördert. Die Integration kindgerechter und qualitativ hochwertiger Angebote in den Kindergartenalltag unterstützt die frühzeitige Sensibilisierung und Begeisterung für Musik. Dabei wird nicht Wert auf eine elementare Instrumentalausbildung der Kinder gelegt, sondern in erster Linie auf den Umgang mit der eigenen Stimme. Den Kindern wird im Musikland Niedersachsen die Welt des Gesangs, der Musik und des Tanzes eröffnet.

Durchgeführt wird es von Frau Silke Schwormstede von der Musikschule Lüneburg und den Erzieherinnen – 1x wöchentlich von Oktober bis Juni. Das Angebot findet montags in kleinen altershomogenen Gruppen statt.

Trotz einer Förderung durch das Land Niedersachsen fallen pro Kind noch Kosten an.

 

N, O

Offene Arbeit

Zum einen bieten wir den Kindern viel Zeit zu freiem Spiel

- die freie Wahl des Spielortes ( wo )

- die freie Wahl des Spielpartners ( mit wem )

- die freie Wahl des Spielmaterials ( welches )

- die freie Wahl des Spielgegenstandes ( was wird gespielt )

Zum anderen geben wir Impulse über Aufgaben

z.B. malen, basteln, singen, kochen

Die Teilnahme an den Aufgaben ist verpflichtend.

Der Umgang mit anderen und in der Gruppe wird erlernt und gefestigt.

Regeln werden akzeptiert, Konflikte ausgehalten und / oder gelöst.

 

1x am Tag treffen sich alle Kinder und Erzieherinnen zum Gruppentreffen.

 

Der offene Kindergarten ist das unausgesprochene Angebot:

"Komm, geh`aus Dir heraus, wage etwas!

Hier ist Spielraum, er gehört Dir, fülle ihn aus!

Die Erzieherinnen unterstützen Dich und zeigen Dir den Weg!“

P

Projekte

Für unsere Halbstarken (alle Kinder, die in zwei Jahren eingeschult werden), gibt

es 2 Projekte:

  • die Forscher – erste Einblicke in naturwissenschaftliche Zusammenhänge

und

  • das Zahlenland – Einführung in die Welt der Mathematik

Für unsere Schulstarter (alle Kinder, die im kommenden Jahr eingeschult werden), gibt es 3 Projekte:

  • Kinnor „Brausender Wind-lebendiges Wasser“

religiös-musikalische Früherziehung

  • Stadt-Kids – Erlebte Lüneburger Stadtgeschichte
  • Kooperation „Kita-Grundschule“

Unterricht miterleben und den Schulbetrieb ein wenig kennen lernen

 

4x pro Woche kommen „Lesepaten“ zu uns in die Kita. Sie lesen den Kindern Bücher und Geschichten vor. Alle Lesepaten sind ehrenamtlich tätig!

 

Detaillierte Informationen zu einzelnen Projekten finden Sie auf unserer Homepage:

www.Kita-Paul-Gerhardt.de

 

 

Q

Qualität

Der Gesetzgeber sagt:

„Der Förderauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Es schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, an der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren.“

Um die Qualität der pädagogischen Arbeit kontinuierlich zu sichern, arbeitet die Kita mit dem „Qualitätsmanagement-System Kindertagesstätten QMSK“.

 

 

R, S

 

Spiel

Spielen --- die Arbeit der Kinder!

Das Spiel ist der wesentliche Bereich der Kinder, in dem sie sich mit ihren Lebensbedingungen beschäftigen. Für die Krippen- und Kindergartenkinder ist das Spiel die wichtigste Form der handelnden Auseinandersetzung mit ihrer inneren und äußeren Welt. Dabei sind sie spontan, offen und neugierig - sie wollen viel lernen und das Spiel ist ihre bevorzugte Methode.

In der Auseinandersetzung mit Anderen erfahren Kinder die Möglichkeiten ihrer eigenen Handlungsfähigkeit und können diese weiterentwickeln. Im Spiel können Konflikte verarbeitet werden. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, um Normen und Werte zu lernen, zu festigen und evtl. zu verändern.

Wenn Schwierigkeiten, z.B. Streitereien, entstehen, ist es möglich, dass die Kinder untereinander und / oder mit den Erwachsenen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten entwickeln und andere Verhaltensweisen ausprobieren.

Ordnung ist sinnvoll, nützlich und die Voraussetzung zum täglichen Spiel. Die Kinder brauchen Ordnung als Orientierungshilfe. Wir leiten sie an, ihren Spielbereich aufgeräumt zu hinterlassen.

 

Sprache

„Sprache ist das Tor zur Welt“

Um die Kinder bestmöglich in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen und zu fördern findet bei uns im Haus, für alle Kinder, „alltagsintegrierte Sprachförderung“ statt.

 

Die Erzieherinnen gestalten eine sprechfreundliche Atmosphäre und regen die Kinder zum Sprechen an.

Im Kita- Alltag finden Gespräche statt und Handlungen der Kinder werden sprachlich begleitet. Es werden Bücher vorgelesen, Reime und Gedichte gesprochen, Finger- und Singspiele und Tischspiele gespielt.

 

Die Erzieherinnen wissen über den Sprachentwicklungsstand der Kinder Bescheid und können den Eltern Auskunft darüber geben. Gegebenenfalls weisen die Erzieherinnen auf Sprachdefizite/ -fehler hin und geben den Eltern Hinweise wie sie ihre Kinder fördern können oder wo sie Hilfe finden können.

 

Schutzauftrag für das Kindeswohl

Im Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe) § 8a hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag definiert. Hier wird u.a. auch die Verantwortung der Kitas für das Wohl der Kinder betont und der Weg gezeichnet, wie diese Aufgabe möglichst im Kontakt mit den Eltern wahrgenommen werden soll. Ziel ist es, den Kontakt mit Eltern auch in Krisensituationen so zu gestalten, dass das Wohl des Kindes im gemeinsamen Mittelpunkt steht.

T, U, V

 

Verletzungen und Krankheiten

Leider gibt es hin und wieder Verletzungen beim Spielen. Meist sind es zum Glück nur kleine Vorfälle. Bei größeren Verletzungen nehmen wir telefonisch Kontakt zu Ihnen auf und bitten Sie, mit Ihrem Kind zum Arzt zu fahren. Sollten wir Sie nicht erreichen, fahren wir zu einem Unfallarzt oder ins Krankenhaus. In der Kindergartenzeit ist ihr Kind grundsätzlich bei dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUVH) oder der Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN) unfallversichert. Ihr Kind muss hierfür nicht extra angemeldet werden. Der Unfallschutz Ihres Kindes ist für Sie völlig kostenfrei. Die Kosten werden vom Land Niedersachsen und den niedersächsischen Städten und Gemeinden übernommen. www.guvh.de / www.lukn.de

Bei Erkrankung des Kindes bitten wir um eine kurze Nachricht.

Sollte es sich um eine ansteckende Krankheit handeln, ist der Besuch der Kita untersagt. Bevor das Kind die Kita wieder besucht, ist in einigen Fällen ein ärztliches Attest vorzulegen. Bitte fragen Sie die Leiterin.

Leider beobachten wir immer häufiger, dass Kinder, die noch nicht recht genesen sind, die Kindertagesstätte wieder besuchen.

Wir möchten Sie bitten, doch an die Belastung für Ihr Kind zu denken und an die "hohe Ansteckungsgefahr" für andere Kinder und Erzieherinnen.

Behalten Sie Ihr Kind bitte zu Hause, bis es wieder so fit ist, dass es am Geschehen in der Kita teilnehmen kann.

Zum Schutz schwangerer Mitarbeiterinnen und Mütter bitten wir Sie, uns auch bei Erkrankungen anderer Familienmitglieder an Röteln, CMV (Cytomegalie-Virus), Windpocken und Ringelröteln zu benachrichtigen.

 

 

 

 

W, X,Y, Z

 

 

Zahnpflege

Zahnpflege gehört zum täglichen Leben, deshalb putzen wir nach dem Essen unsere Zähne. Zahncreme wird von der Kita gestellt.

1x jährlich werden die Kinder von der Zahnärztin Frau Dr. Steffens in der Kita untersucht.

 

 

Zertifiziert sind wir als…

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