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Angebote und Aktionen

Musikland Niedersachsen

 

Wir freuen uns, dass das Projekt aufgrund des Wunsches im Elternrat wieder bei uns angeboten werden kann.

Alle Familien, die schon länger bei uns in der Kita sind, kennen dieses Projekt bereits. Für alle neuen Eltern hier die wichtigsten Infos dazu:

 

Musikland

 

Frühkindliche Bildung ist ein zentraler Bestandteil der Kulturpolitik des Landes Niedersachsen. Musikalische Bildung für alle bleibt nicht nur Ziel, sondern wird Realität im Musikland Niedersachsen.

 

Doch nicht  nur in den Schulen.

Seit einigen Jahren werden die Drei- bis Sechsjährigen in Kindertageseinrichtungen auf professionelle Weise an Musik herangeführt. Neben der Freude am gemeinsamen Musizieren werden vor allem wichtige Schlüsselkompetenzen wie Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie Ausdauer gefördert. Die Integration kindgerechter und qualitativ hochwertiger Angebote in den Kindergartenalltag unterstützt die frühzeitige Sensibilisierung und Begeisterung für Musik. Dabei wird nicht Wert auf eine elementare Instrumentalausbildung der Kinder gelegt, sondern in erster Linie auf den Umgang mit der eigenen Stimme.

 

Den Kindern wird im Musikland Niedersachsen die Welt des Gesangs, der Musik und des Tanzes eröffnet.

 

Seit 3 Jahren auch in unserer KiTa!

Für alle Kinder von 3-6 Jahren macht die Musikschule von Oktober 2013 bis Juni 2014 einmal wöchentlich dieses Angebot. Durchgeführt wird es von Frau Silke Schwormstede von der Musikschule und den Erzieherinnen. Das Angebot findet montags in kleinen altershomogenen Gruppen statt.

Trotz einer Förderung durch das Land Niedersachsen fallen pro Kind 54,-€ für das gesamte Angebot an.

 

Unseren kleinen Musikern wünschen wir viel Freude…

 

 
FORSCHER

 

Mal ehrlich, wann hatten Sie Ihren ersten Einblick in naturwissenschaftliche Zusammenhänge? Wann haben Sie zum ersten Mal Antworten auf Fragen wie „Warum ist Eis leichter als Wasser?“ oder „Warum ist die Sonne heiß?“ bekommen? Wie alt waren Sie, als Sie Ihr erstes chemisches Experiment durchgeführt haben und Ihnen der chemische Ablauf verständlich erklärt wurde? Wir wollen mit diesen ersten chemischen Gehversuchen nicht auf das Schulsystem warten, wollen das beeindruckende Interesse und den Forscherdrang der Kinder früher aufgreifen.

 

Forscher

 

Wohl zu keiner Zeit ist das Interesse der Kinder an naturwissenschaftlichen Fragen so groß wie in der frühen Kindheit. Kinder fragen uns „Löcher in den Bauch“, registrieren alles ganz genau – und vor allem haben sie eine besonders gute, detailgenaue Erinnerungsfähigkeit. Daher ist grade dies Alter so geeignet, die Kinder schon frühzeitig an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen.

Fr. Prof. Dr. Gisela Lück (lehrt Chemiedidaktik an der Uni Bielefeld und verfügt über langjährige Erfahrung bei der Vermittlung chemischer Zusammenhänge im Kindergartenalter) hat eine Reihe von Experimenten zusammengestellt, die so ausgewählt sind, dass sie für Kinder einfach nachvollziehbar sind und auch von „chemischen Laien“ gut erklärt werden können.

Jedes Jahr sind bei uns die FORSCHER wieder aktiv. Alle Kinder, die in zwei Jahren eingeschult werden, nehmen an dem Projekt teil. Es gibt mehrere Forschergruppen, die sich 1-2x wöchentlich treffen. Sie erforschen die Geheimnisse des Wassers und der Luft. Kann man Luft umfüllen? Dehnt Luft sich aus? Welche Flüssigkeiten vermischen sich und welche nicht…?

Wir wünschen den FORSCHERN eine spannende Reise durch die Geheimnisse der Naturwissenschaften!

Und die Eltern der FORSCHER, informieren wir auf einem Elternabend näher über dieses Projekt.

 

 

Kinnor-Projekt oder    "Brausender Wind - lebendiges Wasser"

 

Im letzten Jahr vor der Einschulung bieten wir für alle 5 und 6 jährigen Kinder (unsere "Schulstarter") religiös-musikalische Früherziehung an.

 

Kinder und Jugendliche verlieren zunehmend die Fähigkeit zu singen- und das in immer jüngerem Alter. Religiöse Traditionen gehen zunehmend verloren. Die Grundidee ist, dass der Verlust der Singstimme und der Verlust der religiösen Verwurzelung als eine Ursache die Abstumpfung der Sinne habe. So müssten beide Defizite mit dem selben "Heilmittel" gebessert werden können. So entstand das Konzept "Brausender Wind - lebendiges Wasser".

 

 

Zwei Grundgedanken tragen die religiös-musikalische Früherziehung:

 

  1.) Ehrfurcht vor dem Schöpfer aller Dinge kann nur da wachsen, wo seine Schöpfung staunend wahrgenommen wird.

  2.)  In den Psalmen finden wir immer wieder die Aufforderung, Gott singend und                     musizierend zu loben.

 

Der Aufbau

Im Mittelpunkt stehen zwei "Einrichtungsgegenstände" unserer Kirche, an denen sozusagen handgreiflich die Grundlagen unseres Glaubens erlebbar gemacht werden: Die ORGEL und der TAUFSTEIN.

- die Orgel als Symbol für die ihren Schöpfer preisende Schöpfung

- der Taufstein als Zeichen des persönlichen Verhältnisses des Menschen zu seinem Schöpfer.

Kinnor-Instrument

Der Inhalt

Im ersten Halbjahr führt der Weg vom unmittelbaren Lebensumfeld des Kindes zu der umgebenden belebten und unbelebten Natur- dicht am Schöpfungsbericht entlang. Licht und Dunkel, Sonne, Mond und Sterne, Erde, Bäume, Blumen erzählen ihre Geschichten. Wind, Stürme oder laue Lüfte wehen über sie hin. WIND ist das Element, das Instrumente und vor allem die Stimme zum Klingen bringt. Mehr noch, Atem belebt uns und alle Lebewesen. Blasinstrumente wie Flöte oder Trompete können nur durch Atem zum Leben erweckt werden. Schließlich die "Königin der Instrumente", die Orgel. Wind verleiht ihr viele verschiedene Stimmen.

 

Thema des zweiten Halbjahres ist das Element WASSER. Wasser begegnet uns in vielerlei Gestalt: Nebel, Tau, Regen, Quellen, Bäche, Flüsse und schließlich das Meer. Wasser gehört zu uns, zu unserem Leben, wie die Luft zum Atmen. Wasser kann zu Mu

sik werden: Regen, Bäche, Flüsse und das Meer haben ihre eigene Melodie. Wasser verbindet uns in der Taufe mit Gott- so wird das Element, das unser physisches Leben ermöglicht, zur Quelle unseres christlichen Lebens.

 

Der Jahresablauf

Die Früherziehung umfasst zwei Halbjahre mit wöchentlichen Stunden zu je 75 Minuten. Pro Halbjahr sind 15 Stunden konzipiert. Jedes Halbjahr schließt mit einem Familiengottesdienst.

Kinnor

 

Das Ziel

In Psalm 115 werden die Heiden charakterisiert als die "Nicht-Hörenden", "Nicht-Fühlenden" und "Nicht-Sehenden". In diesem Sinne muss es uns eine Verpfl

icht

ung sein, "Nicht-Heiden" zu erziehen. Dass dies nicht nur durch intellektuelle Belehrung geschehen kann, wissen wir nach Jahrzehnten vernunftorientierter Erziehung mittlerweile hinlänglich.

Hören, Fühlen, Singen, Bewegen, Malen- diese Erlebnisse sollen ihren Platz neben dem selbstverständlich unverzichtbaren verbal orientierten Unterricht haben.

 

Konzipiert wurde die religiös-musikalische Früherziehung durch Frau Marlene Beuerle (www.grunderfahrungen.de).

 

 

Familien-Wochenend-Angebote

 

1-2 x pro Monat laden wir die Familien (deren Kinder unsere Einrichtung besuchen) ein, etwas mit den Erzieherinnen am Wochenende zu unternehmen.

Unsere Familien-Angebote finden bewusst am Wochenende statt, um die ganze Familie anzusprechen.

Wir laden die Familien ein mit uns z.B. Schwimmen zu gehen, Schlittschuh zu laufen, Inliner zu fahren, zum Ausflug in den Wald, zum Großelterntag, zum Vater-Kind-Sporttag, zur Fahrt an die Ostsee, zum Reiten, zum Spielplatzdiplom und und und.

 

Feuerwehrbesuch

 

Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkels, Freunde – alle sind willkommen! Wir bringen damit die Familien in Bewegung! Kontakte entstehen untereinander.

Oft können durch den Spaß an der Sache auch Sprachbarrieren überwunden werden, wenn Eltern und Kinder unserer Einrichtung wenig oder gar kein Deutsch sprechen – aber z.B. beim Seilziehen kann jeder Papa mitziehen, egal welche Nationalität. Außerdem wollen wir Brücken schlagen zwischen den unterschiedlichen Schichten unserer Gesellschaft.

Wir achten bei der Auswahl der Angebote darauf, dass sie wenig bis gar nichts kosten. Gemeinsame Familienaktionen müssen nicht teuer sein!  Spielplatzdiplom

Für viele Familien sind diese Wochenend-Angebote willkommene Ideen. Wir stellen vor, wie eine gemeinsame Familienaktion, bei der alle Familienmitglieder Spaß haben, aussehen kann und wollen zum Wiederholen anregen. Unsere Vorschläge werden von einigen Familien in den nächsten Wochen wieder aufgegriffen.

Die Angebote finden in unserer Kindertagesstätte und auf unserem Gelände statt oder wir suchen Orte auf, wo das Angebot gut gemacht werden kann, z.B.

  • fand das Inliner-Tunier auf dem Gelände des Lüneburger Landeskrankenhauses statt. Das Gelände ist für den öffentlichen Verkehr nicht zugelassen und dadurch sehr sicher. Der ärztliche Direktor hat seine Zustimmung zu dieser Nutzung gegeben
  • zum Erwerben des Spielplatzdiploms suchen wir immer wieder andere öffentliche Spielplätze in unserer Stadt auf, um sie den Eltern bekannt zu machen
  • zum Reiten fahren wir auf einen Reiterhof
  • für Waldtage nutzen wir die Waldgebiete an unserem Stadtrand

 

Mit unseren Familien-Wochenend-Angeboten haben 2009 den Familienpreis des Landes Niedersachsen gewonnen, der uns von der damaligen Kultusministerin Mechthild Ross-Luttmann überreicht wurde!

 

Stadt-Kids

 

Stadt-Kids heißt: Erlebte Lüneburger Stadtgeschichte.

Jährlich findet mit den "Schulstartern" ( alle Kinder, die im kommenden Sommer eingeschult werden ) drei Monate lang eine ganz besondere Aktion statt.

Es ist das Projekt "Stadt-Kids".Stadtkidsgruppe

Die Projektidee stammt aus unserer Kindertagesstätte, begleitet wurde das Projekt seit 1997 vom Historiker Dr. Peter Jante und ab 2014 vom Stadtführer Herr Niklas.

Es dreht sich alles um Lüneburger Stadtgeschichte. Es finden wöchentliche Besuche im Museum mit anschließenden Ausflügen statt. Wir wollen Stadtgeschichte erleben. Das heißt an Orte gehen, an denen man Dinge aus der Vergangenheit sehen, anfassen, spüren, vergleichen und über sie sprechen kann. Die Kinder erfahren die Geschichte mit allen Sinnen. Exponate werden angeschaut, es gibt Erklärungen dazu. Zusätzlich werden Ausflüge zu stadtgeschichtlich interessanten Plätzen gemacht. Außerdem wird gemalt, gestaunt, gesiedet und vieles mehr. Das Projekt endet mit einer Abschlussveranstaltung.

 

Wir sind von dem Interesse und der Freude der Kinder an dem Projekt sehr beeindruckt.